Da sitze ich nun, wie jeden Tag, weiterhin vorm Computer. Checke meine Mails nach den neuesten Jobangeboten. Checke verschiedene ausgewählte Unternehmen nach der Möglichkeit für eine Initiativbewerbung, Wenn was dabei ist, erstelle ich das Anschreiben speziell für jede Anzeige, passe die Bewerbungsunterlagen entsprechend an und bewerbe mich. Tag für Tag und das jetzt schon seit über einem Jahr.
Mehrfach habe ich die Bewerbungsunterlagen schon überarbeitet. Die Art des Anschreibens verändert, den Lebenslauf optimiert, das Design angepasst. Ich hatte zwei Workshops von der Agentur für Arbeit, die sich mit der Optimierung meiner Bewerbungsunterlagen und der Vorstellungsgespräche befasst haben. Ständig versuche ich etwas zu verbessern. Das Problem ist nur, dass ich nie eine echte Begründung für die Absage bekomme. Bis auf eine einzige Ausnahme kommt nach 4-12 Wochen stets eine, wie ich mittlerweile finde, respektlose Standardabsagemail. Auch auf Nachfrage gibt es keine näheren Infos zur Absage. Wie soll ich also wissen, was ich optimieren müsste, um eine bessere Resonanz auf meine Bewerbungen zu bekommen?
So geht es also immer weiter. In der Hoffnung, dann doch noch einen passenden Job zu finden.
Was dabei die Stimmung etwas stabiliert ist Musik. Zuhause im Homeoffice läuft den ganzen Tag (gerne auch mal etwas lauter) Musik. So kann ich am besten arbeiten. Musik aus fast allen Genres – Pop, Electronica, Americana, Progmetal, Rock, Jazz, Funk, Soul – beim texten meist etwas Ruhiges, beim Gestalten meist etwas härteres, beim recherchieren gerne Jazz oder 70s-Soulfunk.
Hier ein Mixtape mit aktuellen Tracks (IndiePop, Elctronica, Americana), die gerade besonders oft laufen:
Japanese Breakfast – Here is Someone
Steven Wilson – Objects Outlive Us: Objects: Meanwhile
Pure Reason Revelation – Betrayal











































