Projektmanager sind die stillen Helden des Chaos. Während alle panisch „Wir brauchen das bis gestern!“ rufen, stehen sie da, mit einer Tasse lauwarmem Kaffee und der Gelassenheit eines Bombenentschärfers, der weiß, dass das Kabel so oder so durchgeschnitten werden muss.
Niemand weiß genau, was ein Projektmanager tut – bis er es nicht mehr tut. Dann herrscht Aufruhr. Deadlines schmelzen dahin wie Eiswürfel in der Wüste, und PowerPoint-Präsentationen verschwinden auf mysteriöse Weise in den Untiefen von Slack.
Die wahre Kunst des Projektmanagements liegt nicht in Tabellen oder Tools. Sie liegt darin, Menschen zu überzeugen, dass eine katastrophale Deadline „machbar“ ist – und sich dabei noch selbst ins Gesicht sehen zu können.
Wirklich erstaunlich, dass man in dieser Branche noch kein eigenes Wappentier für Projektmanager eingeführt hat. Ich schlage vor: der Tintenfisch. Immer gleichzeitig überall, auf seltsame Weise gleitend, ständig jonglierend, und wenn es brenzlig wird – zack, eine Nebelwolke.

















































