Es gibt Menschen, die sammeln Brettspiele oder Gartenzwerge. Ich sammle Absagen. Und Screenshots von unbeantworteten Mails, die aussehen wie ein ganz neuer Literaturstil: der passiv-aggressive Schweige-Formalismus.
15 Monate arbeitssuchend.
Das klingt wie ein Urteil. Ist aber nur ein Zustand. Ein Zustand, der einem beibringt, wie man Kaffee trinkt, ohne die Hoffnung runterzuspülen.
Wie man Bewerbungen schreibt, die wie Maßanzüge sitzen – und trotzdem von einer schlecht programmierten Vorauswahl-Software einkassiert werden.
Was bleibt? Talent, Erfahrung und Hoffnung.
Und eine Krawatte, die ich nie trage, aber trotzdem bereithalte. Für die eine Gelegenheit. Für den Moment, in dem jemand erkennt, dass hinter all dem Formulieren, Layouten, Präsentieren ein Mensch steckt, der nicht nur kann, sondern will.
Ich weiß, was ich kann. Und ich weiß auch, dass 137 Bewerbungen keine Zahl für Schwäche sind, sondern für Ausdauer.
Falls Sie jemanden suchen, der nicht nur durchhält, sondern gestaltet – Projekte, Marken, Kommunikation – dann lassen Sie uns reden. Ich hab Zeit. Aber nicht ewig.

















































