Notizen aus der Warteschleife. Folge 28: Vorbereitung ist einiges.

Manche Menschen glauben, Vorbereitung sei langweilig. Excel-Tabellen, Checklisten, Post-its in allen Farben – das klingt nicht gerade nach Rock ’n’ Roll. Aber ich sage: Ohne Vorbereitung ist selbst Rock ’n’ Roll nur ein wirres Gitarrengeklimper im Proberaum (Meine Punkzeit ist schon länger vorbei ;-).

Denn seien wir ehrlich: Kreative Ideen sind toll, aber ohne Struktur bleiben sie wie eine Leinwand, auf die die Farbreste gefallen sind (kann dann natürlich auch als abstrakte Kunst erfolgreich sein ;-D).

Im Projektmanagement bedeutet Vorbereitung, die richtigen Fragen zu stellen, damit erst gar kein Chaos entsteht. Wer, wann, wie, womit und warum überhaupt?

In der Mediengestaltung heißt es: Konzepte durchdenken, die Bildsprache planen, die Formate im Griff haben, damit später alles sitzt, passt, glänzt und gefällt.

Das Schöne: Gute Vorbereitung macht nicht unspontan, sondern erst richtig flexibel. Wenn der Plan steht, kann man auch mal aus der Reihe tanzen und trotzdem das Ziel erreichen.

Ich habe in meiner Laufbahn gelernt: Vorbereitung ist kein Selbstzweck. Sie ist der Schlüssel, damit Ergebnisse nicht nur fertig werden, sondern überzeugen. Und wenn es dabei auch noch Spaß macht, umso besser.

Da ich jetzt wieder ein Vorstellungsgespräch bei einem sehr interessanten Unternehmen habe gilt auch hier: siehe oben.

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