Es ist kurz vor Weihnachten und Sylvester. Und 2026 kommt höchstwahrscheinlich auch. Wer ist eigentlich noch nicht im Urlaub? Wer treibt sich hier noch rum? LinkedIn tut ansonsten, was LinkedIn tut: Jahresrückblicke, Dankbarkeit, Learnings in Listenform. Alle haben viel gelernt (oder auch nicht).
Das gilt auch für mich. Vor allem, wie schnell man „Nächstes Jahr wird alles besser“ tippen kann. Ein Text zur Unzeit. Die Aufmerksamkeitsspanne ist überschaubar.
Viele lesen das hier vermutlich zwischen zwei Glühwein und Buttergebackenem. Oder weil sie eigentlich schon im Urlaub sein wollten oder sind.
Perfekter Moment für einen letzten Artikel. 2025 in sehr kurz:
Ich habe dieses Jahr viel geschrieben.
Über Arbeit und Arbeitssuche.
Über Gestaltung.
Über Erfahrung.
Über das Alter und Quereinstiege.
Über einen Arbeitsmarkt, der ständig von der Zukunft mit KI spricht und dabei gern die Gegenwart überspringt und die Menschen dabei übersieht.
Das waren keine Texte für Applaus. Eher für das kurze Innehalten: „Moment mal, könnte man tatsächlich mal anfangen selbst wieder mehr zu denken?!“
2025 war kein Jahr der Antworten. Aber eines der brauchbaren Fragen. Und das ist, ehrlich gesagt, schon mehr als gedacht.
Vielleicht ist der letzte Artikel des Jahres genau der richtige Ort, nichts zu optimieren, nichts zu versprechen und nichts zu skalieren und vorerst auch mal ganz einfach nichts zu wollen.
Blick nach vorn (ohne Pathos)
2026 kommt.
Mit neuen Tools.
Neuen Buzzwords.
Und vermutlich denselben alten Themen.
Vielleicht wird manches besser (ich bleibe mal positiv 😉
Vielleicht einfach nur ehrlicher.
Vielleicht wird wieder etwas mehr gedacht, bevor sortiert wird.
Man darf ja hoffen.
In diesem Sinne frohe Weihnachten, einen guten Rutsch und ein erfolgreiches, gesundes und friedliches 2026.

















































