Mit 28 dachte ich, Tempo wäre alles. Schneller liefern, schneller lernen, schneller reagieren. Hauptsache vorne dabei. Hauptsache busy.
Heute weiß ich: Geschwindigkeit ist überschätzt. Präzision und Qualität dagegen nicht.
Mit 29 wollte ich immer alles gleichzeitig. Heute weiß ich: Das Geheimnis liegt darin, das Richtige zuerst zu tun. (Spoiler: Meistens ist es nicht das, was am lautesten blinkt.)
Mit 30 dachte ich, gute Ideen kämen durch Nächte voller Kaffee. Heute weiß ich: Gute Ideen kommen, wenn man zwischendurch mal atmet. Oder rausgeht. Oder einfach zulässt, dass das Gehirn fünf Minuten lang unproduktiv aussieht.
Mit 31 wollte ich beeindrucken. Heute will ich etwas bewirken.
Mit 32 dachte ich, man müsse als Designer, Gestalter, Projektmanager immer perfekt funktionieren. Heute weiß ich: Perfektion ist ein schlechter Chef. Aber Qualität ist immer ein guter Partner.
Mit 321/2 wollte ich beweisen, dass ich’s kann. Heute weiß ich, dass ich’s kann und frage lieber: Was kann ich noch lernen? Wie kann ich es NOCH besser machen?
Denn Weiterentwicklung hat kein Alter. Nur eine Entscheidung: Dranbleiben. Und weiter wachsen.

















































