Heute entscheidet der innere Aufsichtsrat: Einstellung oder Ablehnung? Die Stimmung ist vielschichtig.
Ort: Konferenzraum „Ich AG“, irgendwo zwischen limbischem System und präfrontalem Kortex.
Anwesend: Der Visionär, die Zweiflerin, der Realist, der Erschöpfte, die Künstlerin, der innere Kritiker und – neu im Team – die Altersbeauftragte.
Der Visionär: „Also bitte – wer so viel gesehen hat, kann auch mehr sehen als andere. Das ist Gold wert. Einstellen!“
Die Zweiflerin: „Aber … ist er nicht zu alt? Die Jungen laufen doch alle nur noch mit Apps rum und der schickt dann Faxe an die Kunden. Und der macht noch Notizen mit Füller!“
Der Realist: „Füller hin oder her. Der Mann kann denken. Und zwar selbst. Das ist selten geworden.
Die Altersbeauftragte: „Zu alt wofür genau? Für Anpassung? Für Dynamik? Für Reife, Souveränität und den Mut, nicht jedem Hype hinterherzujapsen? Bitte.“
Der Erschöpfte: „Mir ist alles recht, solange jemand endlich den Kaffee kocht. Schlimm genug, dass heute die Klimaanlage kaputt ist.“
Die Künstlerin: „Außerdem hat er Überzeugungen. Talente. Und Humor. Und dieser Blick für das Wesentliche. In einer Welt voller Kirmeslichter ist das fast schon revolutionär.“
Der innere Kritiker: „Er ist nicht perfekt. Und hat seinen eigenen Kopf. Aber ehrlich? Ich vertraue ihm. Das passt!“
Urteil der Jury:Vertagt. Aber die Tendenz ist deutlich: Er könnte der beste Kandidat seit Langem sein.

















































