Es gibt Menschen, die mit 60 Häuser bauen, Start-ups gründen oder einen Marathon laufen.
Ich bekomme vom Amt die Info, man könne mich fördern. Als würde man mir eine Plakette verleihen: ‚Langstreckenerfahrung, sofort einsetzbar – jetzt mit Förderbonus“.
Genauer gesagt: Mein zukünftiger Arbeitgeber kann für bis zu 12 Monate einen Eingliederungszuschuss erhalten – weil ich schon 60 bin.
Ich. Mediengestalter. Projektmanager. Konzepter. Kunstschaffender. 20+ Jahre Berufserfahrung. Früh angefangen, mit 60 noch lange nicht fertig.
Und jetzt gilt: Wenn mich jemand einstellt, bekommt er Geld. Nicht wegen meiner Ideen. Sondern wegen meines Geburtsdatums.
Willkommen in der demografischen Komödie des deutschen Arbeitsmarkts. Nicht die Förderung an sich ist da etwas seltsam, sondern, dass sie evtl. notwendig ist, um überhaupt nochmal einen Job zu finden.
Aber. Natürlich: Wenn’s hilft – why not? Ich nehme jede Bühne, jede Chance, jeden Euro (für den Arbeitgeber), der mir hilft, meine Kompetenz dorthin zu bringen, wo sie gebraucht wird.
Arbeitgeber aufgepasst: Ich bringe Kreativität, Erfahrung, Gestaltungskraft – und werde staatlich gefördert wie ein Solarzellen-Carport auf Sylt.
Let’s talk. Ich bin bereit für alles außer Stillstand.
Und für die Details: www.arbeitsagentur.de/eingliederungszuschuss

















































