Notizen aus der Warteschleife. Folge7: Das Geld des Bürger.

Gestern war es leider so weit. Ich habe ihn gestellt. Den Antrag, den ich nie wollte. Nicht auf einen Job. Nicht auf ein Sabbatical in Andalusien. Nein. Auf Bürgergeld.

Nach all den Monaten mit endlosen Bewerbungen und ebensovielen Absagen. Schon seltsam diese Welt. Es ist Zeit für eine feine neue Idee. Nebenbei habe ich im August noch zwei Vorstellungsgespräche.

Jetzt also (vielleicht) Bürgergeld. Aber Achtung: Das ist keine Resignation. Das ist ein ungeplanter Zwischenstopp. Ein ungeliebtes Kapitel. Ein nerviger Cliffhanger.

Denn ich bin immer noch hier. Mit Erfahrung, mit Ideen, mit Lust auf Qualität – und mit einem seltsamen Humor, der selbst im Antragsformular noch Potenzial für ein Typografie-Redesign sieht.

Also: Wenn du jemanden kennst, der jemanden kennt, der jemanden braucht – für Gestaltung, Konzeption, Projekte, Kampagnen, Kunst, Musik oder klare Gedanken: Melden. Jetzt. Gerne. Noch vor der Antragsbewilligung.

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