18 Monate ohne Job – höchste Zeit für eine Zwischenbilanz.
Kennzahlen (inoffiziell):
- Bewerbungen verschickt: 225+
- Ghostings: viele
- Standardabsagen: viel zu viele
- Zusagen: keine (bis jetzt)
Erworbene Zusatzqualifikationen:
- Bürgergeldmanagement (Level 3, fast Endgegner)
- Erhöhte Frustrationstoleranz (Stressresistenz-Level: Endgegner)
- Optimierung von Bewerbungsprozessen (Version 1.0 bis 47.3 getestet)
- Networking im Survival-Modus
- Kaffeeverkostung für Fortgeschrittene (Filter, Pad, Siebträger – blind erkennbar)
Soft Skills:
- Geduld im Übermaß
- Resilienz als Dauer-Plugin
- Humor, sonst geht’s nicht
Fazit: Arbeitslosigkeit ist kein schöner Kurs, aber ein lehrreicher. Man lernt über Systeme, über Menschen – und sehr viel über sich selbst. Nur: Im Lebenslauf taucht dieser Crashkurs nirgends auf. Man sieht dann nur diese blöde Lücke.
Vielleicht sollte ich ihn einfach als Projekt verbuchen: „Selbstmanagement in Extremsituationen – noch nicht ganz erfolgreich abgeschlossen.“
















































