Weiter geht’s mit den etwas anderen Innenbetrachtungen zur aktuellen Lage, 2. Teil:
Eine neue Idee muss her. Noch nicht gedachte Gedanken. Was wurde noch nicht erwogen? Was habe ich bisher ausgeschlossen? Was war bisher undenkbar? Es muss eine Lösung geben. Es gibt ganz sicher Möglichkeiten. Aber was und welche? Es ist tatsächlich so, dass mir diese notwendigen neuen Dinge verschlossen bleiben. Ich probiere ständig neue Gedanken aus. Aber nichts funktioniert. Ich fühle mich wie in einer großen Systemblase gefangen. Ich finde nicht raus, sehe durch die Blasenmembran nur verschwommen die Außenwelt, kann nicht durchdringen. Wenn ich es versucht pralle ich zurück wie eine Flipperkugel. Werde durchgeschüttelt und lande doch immer wieder in dieser seltsam sinnlosen Welt.
Der Arbeitsmarkt und die KI’s möggen keine Menschen die 50 Jahre oder älter sind. Und während ich mich bewerbe und bewerbe und schon zu alt für viele Recruiter bin werde ich immer noch älter und älter. Das Leben rast vorüber. 18 Monate vergehen. Das Bürgergeld naht. Bei Vorstellungsgeprächen werde ich gefragt:“Wiese sind Sie denn schon soo lange arbeitslos?! oder „Was haben Sie denn die ganze Zeit so gemacht?“ Der neue Job kommt nicht. Aber immer noch wird er erhofft. Die Fragen rotieren und rotieren und rotieren und rotieren. Aber alles bleibt so, wie es die letzten Monate war.
Schon zu viele Tage wie diesen gelebt und verbracht. Vielleicht geschieht doch noch das Wunder? Die Hoffnung bleibt. Nur, wie lange noch?
















































