Notizen aus der Warteschleife. Folge 34: 61 ist das neue 44!

Neulich las ich, dass Bewerber ab 45 schon als „zu alt“ gelten.
Ich musste lachen (kopfschüttel).

Denn wenn 45 schon „zu alt“ ist – was bin ich dann mit 61? Ein Fossil mit WLAN?

Ein Beta-Test menschlicher Langlebigkeit und Fitness im Bewerbungsprozess?

Aber dann dachte ich: vielleicht stimmt das gar nicht.
Vielleicht haben die einfach nur die Zeitrechnung geändert.
Vielleicht ist 61 tatsächlich das neue 44.

Ich meine – wir leben länger, müssen vielleicht bald länger arbeiten, denken weiter, lernen schneller (und trinken besseren Kaffee).

Ich kann mit KI umgehen, aber auch mit Kunden, Deadlines, Chaos und Budgets. Und das, liebe Leute, ist Erfahrung mit Update.

Wer heute über 60 ist, hat schon mehrmals das Betriebssystem gewechselt –
von Diskette auf Cloud, von Layout auf UX, von analogem Denken zu agilem Arbeiten.

Das macht uns nicht alt, das macht uns anpassungsfähig.
Darum mein Vorschlag:
Lasst uns die Zahlen drehen – nicht im Geburtsjahr, sondern im Kopf.
Denn 61 ist das neue 44.
Und Erfahrung ist das neue „Fresh Talent“.

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