Man schleicht durch die Steppe der Jobbörsen, wei ein orientierungsloser Steppenwolf, immer auf der Suche nach seltenen Sichtungen: einer Stelle, die nicht nur interessant klingt, sondern auch wirklich existiert.
Manchmal stolpert man über die „Traumjob-Ausschreibung“ – leider so selten wie ein Schneeleopard. Meistens trifft man auf das übliche Rudel: „Wir suchen junge, dynamische…“ (man hört fast das Löwengebrüll im Hintergrund).
Man lauert, man beobachtet, man schickt seine Bewerbungen wie Steinwürfe in die Steppe – und hofft, dass wenigstens einer irgendwas interessantes trifft.
Und ja, die Safari ist anstrengend. Aber sie hat auch ihren Reiz: Man sieht viel, lernt manches dazu – und irgendwann kommt er, der Moment, wo man nicht mehr auf der Pirsch ist, sondern selbst gefunden wird.
Bis dahin und in diesem Sinne: Fernglas putzen, Wasserflasche füllen – und weiter durch die Wüste auf Oasensuche.
















































