Ich stelle mich gerne als Projektmanager und Mediengestalter ein. Nicht, weil ich jeden Sturm bändigen kann, sondern weil ich gelernt habe, bei Windstärke zwölf freundlich zu lächeln und das Segel so zu drehen, dass es wenigstens halbwegs dekorativ flattert und das Projekt vernünftig vorankommt und nicht untergeht.
Ich kann Deadlines nicht verlängern, aber ich kann sie so elegant verpacken, dass sie fast Spaß machen. Und wenn Probleme auftauchen – was sie bekanntlich lieben – finde ich meist eine Form, in der sie als Features durchgehen. Das hat nichts mit Schönfärberei zu tun, eher mit angewandter Psychologie – und ein bisschen Erfahrung.
Projekte sind ohnehin selten geradlinig – „agil“ lautet hier das Zauberwort. Sie sind eher wie Familienfeiern: Alle reden durcheinander, einige sind beleidigt, und am Ende wundert man sich, dass es trotzdem ein Foto gibt, auf dem alle lächeln. Ich sorge dafür, dass dieses Foto entsteht.
Ich bin kein Guru für Agilität, kein Jedi-Ritter des Change-Managements und kein KPI-Flüsterer. Ich mag es einfach, wenn Dinge funktionieren – trotz allem, was dagegen spricht. The Rest Is Noise!
















































