Notizen aus der Warteschleife. Folge 25: Jobsuche ist wie ein Clubbesuch.

Der Türsteher (alias Arbeitsmarkt) bleibt wortkarg. Mal passt das Outfit angeblich nicht, mal die Stimmung, mal ist es einfach „schon voll“. Manchmal gibt’s sogar gar keine Antwort – Ghosting statt Abfuhr.

Abweisungen? Klar, das passiert. Aber sie erklären nie, ob es am Hemd, an den Schuhen oder am falschen Gesichtsausdruck lag. Und genau das ist der Haken: Ohne Feedback bleibt man im Dunkeln.

Trotzdem bleibe ich hoffnungsvoll. Denn irgendwo gibt es diesen einen Club, der nicht nach Geburtsjahr oder Etikett aussortiert – sondern nach dem, was jemand wirklich auf die Tanzfläche bringt.

Und wenn es so weit ist: Dann trinke ich keinen Aperol. Dann bringe ich den guten Wein mit!

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