Notizen aus der Warteschleife. Folge 19: Arbeitslosigkeit als Projektarbeit – Sprint 7, Retrospektive.

Man könnte sagen: Arbeitslosigkeit ist langweiliges Chaos. Ich sage: Es ist ein Projekt.

Mit klaren Meilensteinen (z. B.: Anschreiben ausgearbeitet, Bewerbung abgeschickt, …), unklaren Stakeholdern (HR? KI? CEO? Azubi?), und einem Backlog, das sich selbst befüllt.

Sprint 7 bringt folgende Learnings:

  • Risiko-Management: 200+ Bewerbungen, 199+ Absagen, 3 offene Fragen.
  • Change Requests: Jede Stellenanzeige will neue Skills – die es gestern noch gar nicht gab.
  • Stakeholder-Kommunikation: „Wir bitten um etwas Geduld und melden uns“ bleibt die agilste aller Aussagen.
  • Burn-Down-Chart: Mein Kaffeeverbrauch steigt linear zur Zahl der unbeantworteten Mails.

Und das Retrospektive-Fazit? Ich bin ein verdammt guter Projektmanager. Nur das Projektziel („Neuer Job“) verschiebt sich sprintweise nach hinten.

Aber hey: Jedes Projekt braucht Geduld, Iteration und den Willen, weiterzumachen. Und genau das mache ich.

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